• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Start Verein IKES

Verein IKES

E-Mail

Immaterielles KulturErbe Salzkammergut

Schlösser, Burgen, Kirchen: sie alle sind durch internationale Abkommen geschützt. Weltkulturerberegionen wurden geschaffen. Alles umschrieben als materielles Kulturerbe – als im wahrsten Sinne des Wortes: zum Angreifen.

Doch unser Leben besteht mehrheitlich aus Vergänglichem: aus Tun, aus Erleben, aus Wissen, aus Lernen, aus „Pfachtl“, aus Reden, Singen, Musizieren, Gestalten: Umschrieben wird dies alles als Immaterielles Kulturerbe.

Immaterielle Kulturgüter die bereits mittels des Verein IKES eine gemeinsame Plattform gefunden haben sind:

  • Salzkammergut Vogelfang
    ist bereits seit Mai 2010 im UNESO-Katalog für immaterielles Weltulturebe gelistet - weitere Informationen finden sie auf www.vogelfreunde.eu.
  • Wirlinger Böllerschützen
    Die Wirlinger Böllerschützen üben den uralten Brauch und Kunst des Böllerschießens aus. Nach mündlich tradierten Regeln werden zu weltlichen und kirchlichen Festen und Anlässen Böller abgeschossen. Diese Böllertradition unterscheidet sich bewusst von den Prangerschützen, sowohl beim Geschütz, als auch in der Art des Auftretens und der Schusstradition.
  • Ebenseer Fetzenmontag
    Seit nachgewiesener Zeit von 120 Jahren hat sich in Ebensee ein eigentümlicher Faschingsbrauch entwickelt und erhalten: Der Fetzenzug am Faschingmontag.
    Ob von den Ausseer „Flinserln“ abgeschaut oder als Parodie auf bürgerliches Faschingstreiben eingerichtet bleibt dahingestellt. Statt teure Stoffe und Edelsteine kleidete man sich in Ebensee jedenfalls in alte Frauenkleider, welche mit Stofffetzen und ähnlichem Zierrat geschmückt wurden. Gleichzeitig verdeckte man sich das Gesicht, um der Obrichkeit, den „geliebten“ Nachbarn und Verwandten endlich die Meinung sagen zu können.
  • Goiserer Geigenbau
    Zu einer Zeit, in der Antonio Stradivari in Italien seine letzten Instrumente baute, begann auch in Goisern der Geigenbau. Um 1735 werden Paul Peer, Josef Kefer und Johann Gändl zum ersten Mal als „Geigenmacher“ erwähnt. Nach der Blüte von ca. 1755 bis 1780 hielt sich das Handwerk noch bis Mitte des 19. Jhdts. In der kleinen Ortschaft Ramsau in Bad Goisern entwickelte sich die Goiserer Geigenbauschule, welche über 4 Generationen andauerte. Die 5. Generation führt und entwickelt diese Geigenbauschule derzeit weiter.
  • Traditioneller Ebenseer Glöcklerlauf
    dieser ist auch bereits seit 2010 in den österreichischen UNSECO Katalog aufgenommen worden.

    Am 5. Jänner, der letzten Rauhnacht und Vorabend des Dreikönigstages treffen sich Passen aus der Nachbarschaft einer Ortschaft oder eines Vereines, um zusammen den Glöcklerlauf durchzuführen. Dieser seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts dokumentierte Brauch ist gekennzeichnet durch das typisch weiße Gewand aller Läufer, durch das Tragen und Läuten von großen Glocken, dem Laufen von verschiedenen Figuren und dem Mittragen von Lichterkappen.
Aktualisiert ( Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 19:17 Uhr )  

Design von i-cons.ch / Design adaptiert von vogelfreunde.eu